Auf welche Weise werden die gesetzlich formulierten Bildungsziele in der evangelischen Kindertagesstätte St.Verena praktisch umgesetzt?
die besonderen Schwerpunktsetzungen dieser Kindertagesstätte:
A) Bildungsbereich religiöse Erziehung
evangelisches Profil, offen für andere Glaubensvorstellungen
Vermittlung des kulturellen Hintergrunds christlichen Glaubens
Vermittlung von Werten
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Orientierung am jahreszeitlichen Festkreis der evangelischen Kirche
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Gebete
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religiöse Geschichten und Lieder
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Gestaltung von Gottesdiensten:
- Begrüßung und Segnung der neuen Kindergartenkinder
- Verabschiedung und Segnung der Schulanfänger
- St. Martinsfest mit anschließendem Laternenumzug
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Besuche von Nachmittagen des Alten-Clubs im Ev. Gemeindehaus
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monatlicher Besuch des Pfarrers: Erzählungen aus der Bibel
B) Bildungsbereich Sprache
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verschiedenste Formen des Gesprächs
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Reime, Fingerspiele
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Kinder-Bibliothek sowie Bücher-Sofa
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Rollenspiele
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Erfinden von Geschichten
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„Märchen“-Projekt (jeden zweiten Dienstagnachmittag)
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Sprachförder-Projekt für Migrantenkinder (an zwei Vormittagen pro Woche,
nach: „Wir verstehen uns – spielerisch Deutsch lernen“, Ökotopia 2001)
C) Bildungsbereich soziales und emotionales Lernen
1. Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
jeden Morgen: Frage nach der Befindlichkeit: anhand von Gefühlsbildern schildern
die Kinder ihre Gefühlslage und begründen diese
2. Freies Spiel als Grundlage sozialen und emotionalen Lernens
wählbar sind:
Bauecke, Puppenecke, Spiele-Teppich, Bücher-Sofa, Mal- und Bastel-Tisch
wichtig dabei: selbst entscheiden und dabei bleiben!
D) Bildungsbereich Bewegungserziehung
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naturnahes Gartengelände, das vielfältige Bewegungsmöglichkeiten bietet
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wöchentliche Bewegungsstunde der Vorschulkinder in der Turnhalle der Grundschule Reutin (auch, um ihr späteres Schulgelände kennenzulernen)
Bildungsbereich Sprache:
Märchen-Projekt (Di)
Erzählung eines Märchens in vorbereiteter Atmosphäre
Bildungsbereich musikalische Erziehung:
Musik-Projekt (Do)
musikalische Früherziehung nach der Methode des Holländers Pierre van Hauwe (jeden Donnerstagnachmittag für 4-6-Jährige, vormittags für Dreijährige)
Bildungsbereich mathematische Bildung:
Mathematik-Projekt (Mi)
jeden Mittwochnachmittag in zwei altersmäßig getrennte Gruppen
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zählen
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ordnen
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Bewegung mit Raum-Lage-Beziehungen verbinden
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Konzentrationsübungen
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Zahlengeschichten
Wie verbringt mein Kind den Tag?
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7.30-8.30
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Bringzeit
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8.30
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Kinder-Besprechung oder -Konferenz |
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freies Spiel,
individuelles Frühstück
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Sprachförderung
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Angebote für Vorschulkinder oder Kleingruppen |
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10.30
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gemeinsames Aufräumen,
thematischer Stuhl-Kreis (siehe Wochenplan), eventuell Geburtstagsfeier oder Kinder-Konferenz |
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11.15-12.30
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Bewegungszeit im Garten
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11.30-12.30
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Abholzeit
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11.30-12.30
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Mittagessen
Zähneputzen
Mittagsruhe:
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3-4-Jährige:
Betten im Zusatzraum
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5-6-Jährige:
Entspannungsphase und stilles Malen |
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13.30-14.30
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Bewegungszeit im Garten
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14.30
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Projekte: Märchen (Di), Mathematik (Mi), Musik (Do) |
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15.30
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gemeinsames Aufräumen,
Abschluss mittels Spiel, Lied, Bilderbuch oder Gespräch |
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15.30-16.30
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Bewegungszeit im Garten
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Abholzeit
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Wie wird der Eintritt in diese Tagesstätte gestaltet?
Mai Informationsnachmittag für Eltern
Juni Besuchsnachmittag („Schnuppern“)
September erster Kindergartentag: Dauer: 1-2 Stunden
individuelle (!) Eingewöhnungszeit
Wie wird der Schul-Eintritt gestaltet?
Frühsommer: Unterrichtsbesuch vor der Einschulung
vor den Sommerferien: Ausflug und Übernachtungsfest
Oktober/November: Besuch einer Erzieherin in der Schule nach der Einschulung
in den Herbstferien: Einladung der Schulkinder in die Tagesstätte, um ihre Erfahrungen mitzuteilen
Beobachtung und Dokumentation mittels
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Portfolio: Ordner mit Bildern, Papierarbeiten, Bastelarbeiten, Fotos, Kinder-Interview, festgehaltenen kleinen Erlebnissen
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schriftliche Beobachtungen der Erzieherin
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„Baum der Erkenntnis“ (schwedisches Beobachtungsmodell):
Entwicklungsbuch für Kinder und Jugendliche von 1-16 Jahren
Zusammenarbeit mit
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Träger: Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Verena
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Grundschule Reutin
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Stadt Lindau
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Jugendamt
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andere Kindertagesstätten der Stadt Lindau
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Fachberaterin des ev. Landesverbands
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Beratungsstellen (Ehe-und Familienberatung, Frühförderstelle, Gesundheitsamt)
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Eltern (aktuelle Aushänge, Elternabende, Elternzeitung BLICK-PUNKT, Elternbeirat, jährlicher Fragebogen, Angebot zur Hospitation, persönliche Gespräche, jährliches Entwicklungsgespräch)
